Kundengruppe
Berufstätige, Unternehmen,
Kategorie
Dauer
2 Tage à 8 Stunden
Preis
890,00 EUR*
Rabatte für Mitglieder:
Mitglieder Verbände (VME, AWB, WVEB, AKB, AGV –
Nordostchemie):
846,00 EUR
(5% Rabatt)
Mitglieder bbw:
801,00 EUR
(10 % Rabatt)
* Dieses Seminar ist von der Umsatzsteuer befreit.
** Rabatte sind nicht kombinierbar.
In unserem 2-tägigen Seminar Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) erhalten die Teilnehmer einen umfassenden Überblick zur Durchführung des BEM-Verfahrens unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung. Der Kurs zeigt praxisnah die Verantwortungen und Aufgaben zwischen Unternehmen, Führungskraft, Personalabteilung und Betriebsrat auf. Durch den direkten Erfahrungsaustausch und konkrete Fallbeispiele wird ein hoher Praxisbezug sichergestellt.
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement, kurz BEM ist ein vom Gesetzgeber seit 2004 vorgeschriebenes strukturiertes Verfahren zur Wiedereingliederung langzeitig oder häufig kurzzeitig erkrankter Mitarbeiter. Betriebe, die in ein strukturiertes BEM investieren, haben einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen. Der Erhalt der Arbeitskraft von Mitarbeitern vermeidet Kosten für Einstellungen und Einarbeitung neuer Mitarbeiter, reduziert Entgeltfortzahlungskostenund verbessert nachhaltig das Unternehmensimage sowie die Motivation der Belegschaft.
Die Seminarinhalte im Einzelnen:
Ein BEM-Verfahren ist für Arbeitgeber verpflichtend, sobald ein Mitarbeiter innerhalb der letzten 12 Monate länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt war. Dies gilt unabhängig von der Betriebsgröße und umfasst auch wiederkehrende Kurzzeit-Erkrankungen.
Das primäre Ziel des BEM ist es, die Ursachen für die Arbeitsunfähigkeit festzustellen und gemeinsam mit dem Mitarbeiter Wege zu finden, um die Gesundheit am Arbeitsplatz langfristig wiederherzustellen und zu erhalten. Dadurch sollen erneute Krankheitszeiten vermieden und das Arbeitsverhältnis dauerhaft gesichert werden.
Neben dem betroffenen Mitarbeiter nehmen in der Regel der Arbeitgeber (oder die Personalabteilung) und - sofern vorhanden - der Betriebsrat oder die Schwerbehindertenvertretung teil. Auf Wunsch des Mitarbeiters können zudem der Betriebsarzt oder externe Stellen wie die Rentenversicherung hinzugezogen werden. Das Verfahren ist für den Angestellten absolut freiwillig.
Der Datenschutz genießt beim BEM höchste Priorität. Medizinische Diagnosen und sensible Gesundheitsdaten gehören nicht in die normale Personalakte, sondern müssen in einer separaten, streng geschützten BEM-Akte aufbewahrt werden. Die Inhalte des Verfahrens dürfen nur mit der ausdrücklichen Einwilligung des Mitarbeiters verwendet werden.
Führungskräfte aller Hierarchieebenen, Personalmanager, Personalreferenten und Personalleiter
Arbeitsunterlagen, gemeinsames Mittagessen und Getränke